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Geh’ in dich, wenn’s dir nicht zu weit ist! Dienstag, 21. September 2021 - 04:06 Uhr
April  :  16.04. - 22.04.2017

16.04. - 22.04.2017

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16.04.2017

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Die Strecke Tagesbericht Foto vom Tage

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Der Weg führte mich heute noch einmal durch das Stadttor und die Fußgängerzone zum Place Monge.
Dort habe ich mein Schokocroissant gegessen,
die Tauben gefüttert
und mir den Weg aus der Stadt gesucht, denn in Beaune sind keine Zeichen angebracht.
Erst hinter dem Ort Richtung Pomade fängt die Beschilderung wieder an. Heute verlief der Weg bis Remigny ausnahmslos auf geteerten Weinbergsträßchen. Es herrschte ein reges Treiben von Joggern und Radfahrern, das machte den Weg kurzweilig, zudem ging die Strecke, anders als gestern, immer durch die Ortschaften hindurch. Daher bot sich des Öfteren die Gelegenheit zu einem kleinen Plausch, wenn auch mit Händen und Füßen. Anders in Meursault, hier hielt ich an einem schönen Brunnen inne, auch hier herrschte reges Treiben. Plötzlich sprach mich ein Mann an, der wohl bemerkte, dass ich nach dem weiteren Weg suchte.
Spontan lud er mich in ein nahe gelegenes Café ein. Er teilte sogar sein Croissant mit mir.
Er selbst hatte im letzten Jahr auch diesen Pilgerweg ab Meursault gemacht und berichtete über seine Erfahrungen (übrigens in einem guten Deutsch).
Leider musste ich die Unterhaltung abbrechen,
denn die Zeit war fortgeschritten und es lag noch
ein weiter Weg vor mir.
In Puligny-Montrachet gesellte sich ein junges Pärchen aus Genf und Zürich zu mir (sie Schweizerin, er Franzose).
Sie begleiteten mich die nächsten 2,5 km, sie hatten
großes Interesse an meinem Vorhaben.
In Chassagne trennten sich unsere Wege.
Unterwegs bin ich auf das übergroße Osterei gestoßen,
das Huhn dazu sollte ich in Chagny,
meinem Zielort, finden (siehe Fotos).
Kurz vor Remigny konnte man in der Ferne,
auf halber Höhe, die Windmühle von Santenay erblicken.
Am Ende des Ortes bin ich dann an den
Canal du Centre gestoßen.
Dieser sollte die letzten km bis Chagny mein Begleiter sein. Es kamen mir auch einige Privatboote entgegen.
An der Brücke von Chagny war ein kleiner Bootshafen.
Leider stehen die Boote für Übernachtungen nicht zur Verfügung, das wäre für mich nochmal ein neues und interessantes Erlebnis gewesen. Ich bin dann in das Zentrum gelaufen und habe mein Quartier bezogen. Auf dem Dorfplatz steht der Hahn aus Metall.
Das war mit Sicherheit einer meiner
erlebnisreichsten Ostersonntage.
Die morgige Etappe muss ich noch genau planen,
damit ich Montag und Dienstag ungefähr
eine gleichgroße Strecke habe.
Dann werde ich noch den Rest vom Sonntag genießen, der entgegen der Wetterprognose sonnig und trocken blieb.
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17.04.2017

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Biblisch gesehen wäre es der Weg nach Emmaus,
mein Weg aber führte mich nach Buxy.
Da bis Rully keine Markierungen angebracht waren,
musste ich mir den Weg anhand
der Buchbeschreibung suchen,
was sehr zeitintensiv war,
denn bei jeder Abbiegung glaubst du verkehrt zu sein.
So war ich froh,
als ich die erste Markierung wieder fand,
wie könnte es anders sein,
auf der Rue Saint Jacques.
Die heutige Etappe forderte wieder Kondition.
Es waren weniger die längeren An- und Abstiege
(Summe der Anstiege 870 m),
die die Strecke unangenehm werden ließen,
mehr der grob steinige Belag,
teilweise lose oder aus dem Boden ragend.
Dann war man froh, wenn man so schöne enge Pfade
durch Buchsbaumbestände vorfand (siehe Fotos).
Die Anzahl der Weinberge wurde geringer.
Hinter Mercurey habe ich das Weinbaugebiet
"Côte d'Or" hinter mir gelassen.
Auf der Wegstrecke konnte ich
zwei alte Châteaus ausfindig machen,
die aber nicht den Eindruck erweckten,
dass diese eine Touristenattraktion darstellen.
Bis Jambles hatte ich mit keiner Menschenseele gesprochen.
Die Wege waren wie leergefegt,
so auch die kleinen Orte,
die ich durchlaufen habe.
Von Jambles bis Buxy musste ich mir die Streckenführung
für 8 km erneut über die Karte selbst zusammensuchen.
Letztlich bin ich dennoch sicher in Buxy gelandet.
Morgen geht es weiter nach Cortevaix.

Nach fast 3 Wochen, die ich nun unterwegs bin,
möchte ich Allen danken,
die mir im Gästebuch Glück wünschen
und Zuspruch geben.
Dies beflügelt mich umso mehr.

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18.04.2017

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Eigentlich sollte die heutige Tour
ähnlich lang werden wie gestern.
Das es dann doch fast 33 km geworden sind,
dazu später.
Bis Montagny-lès-Buxy habe ich mir
den Weg wieder selbst gesucht,
dann sollte ich die Fährte
vom Heiligen Jakobus aufnehmen.
Ich habe den richtigen Weg zunächst vergebens gesucht,
denn ein LKW-Fahrer hatte den schmalen Pfad zugestellt.
Hinter dem Ort hatte ich die Zivilisation
für lange Zeit hinter mir gelassen.
Es ging über Felder und Wiesen,
durch Wälder und vereinzelt
noch durch Weinberge,
diese wurden aber immer rarer.
Zwei Bauernhöfe lagen auf dem Weg.
Bei einem musste ich zwischen den Gebäuden hindurch.
Die 2 Hunde hatten ihren Wachauftrag
sehr ernst genommen und es dauerte eine Weile
bis sie sich beruhigt hatten.
Das erste Mal, dass ich auf eine größere
Menge Menschen getroffen bin,
war nach 15 km in Saint-Gengoux-le-National.
Hier herrschte emsiges Treiben,
denn es war Wochenmarkt.
Auch ich habe mir an verschiedenen
Wurst- und Käseständen
die Kostproben schmecken lassen.
Nach einer kleinen Pause,
es gab schließlich einiges zu sehen,
setzte ich meine Tour fort.
Nach 1,5 Std. hatte ich Saint-Hippolyte erreicht.
Hier gibt es die Ruine einer im
12. Jh. festungsgleich gebauten dreischiffigen Kirche
zu besichtigen (siehe Fotos).
Es war noch früher Nachmittag
und das Quartier in Cortevaix
war erst ab 17:00 Uhr geöffnet,
deswegen habe ich mich entschieden,
einen Schlenker über Cormatin zu machen,
denn dort sollte sich ein schönes Château befinden,
was sich auch später bestätigte.
Ich habe mir die Route herausgesucht
und dann ging es los.
Das lief soweit auch prima,
bis ich vor einem breiteren Bach stand,
der nur über Steine zu überqueren war (siehe Fotos).
Das war mir aber dann doch zu gefährlich,
zumal es einige größere
Lücken zwischen den Steinen gab
und der Bach ziemlich viel Wasser mit sich führte.
Ich habe dann querfeldein
den Weg zur nächsten Straße gesucht
und über diese den Weg
nach Cormatin zum Schloss fortgesetzt.
Für 6 € Eintritt konnte der Garten
und auch einige Zimmer des
19. Jahrhunderts besichtigt werden.
Nach einer Stunde Aufenthalt habe ich dann
die letzten 4 km nach Cortevaix
unter die Füße genommen.
So kamen letztendlich
die fast 33 km zusammen.
Pünktlich um 17:00 Uhr bin ich
dann im Quartier eingetroffen.
Ich war froh, dass die Vermieterin mich
zum Abendessen eingeladen hat,
somit musste ich nicht noch einmal losziehen
und konnte den Abend entspannt ausklingen lassen.

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19.04.2017

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Nach der gestrigen verlängerten Etappe
war die Strecke heute etwas ruhiger und kürzer.
Einen Abstecher nach Taizé
habe ich mir heute nicht angetan.
Taizé ist bekannt wegen seiner Communauté
(Gemeinschaft, die Christen untereinander
und mit anderen Religionen versöhnt).
Die Weinberge habe ich nun wohl
gänzlich hinter mir gelassen.
Meine Begleiter waren nun Rapsfelder,
Wiesen und Buchsbaumwälder.
Bis Cluny, da hatte ich dann schon 12 km hinter mir,
war weiter nichts Bemerkenswertes zu sehen,
bis auf dieses alte ehrwürdige Kapellchen
am Straßenrand.
Ich habe auch einmal ein Foto
von diesen Steinpisten beigefügt,
die das Laufen unbequem machen.
In Cluny selbst war einiges an Tourismus,
da es hier die Benediktinerabtei (Abbaye de Cluny)
zu besichtigen gibt.
Sie war einst die größte Kirche
der Christenheit und eines der wichtigsten
geistlichen Zentren Europas.
Für eine Besichtigung (Dauer 2 Std.)
fehlte mir die Zeit,
sie ist aber für Touristen sehr lohnenswert.
Ich habe mir dann das Städtchen noch
etwas angeschaut und es schließlich
durch das Stadttor verlassen.
Der weitere Weg nach Sainte-Cécile,
meinem Zielort, war dann sehr angenehm
und unspektakulär.
Laut Streckenprofil stehen mir morgen
ein paar längere Anstiege bevor.

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20.04.2017

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Als ich heute Morgen aus dem Fenster blickte,
lag der Reif auf den Feldern.
Der Blick aufs Thermometer sagte mir -1°C,
deswegen kamen die Socken heute wieder zum Einsatz.
Nach dem Frühstück war es sonnig,
aber dennoch nur 4°C.
Dass ich das letzte Mal um 8:30 Uhr
schon den Schweiß auf der Stirn hatte,
daran kann ich mich nicht mehr erinnern,
aber der Jakobsweg macht‘s möglich.
Steigungen und Höhenwege zwischen den
Tälern der Grosne und Valauzin
bestimmten die ersten 12 km.
An vielen Stellen auf den Höhenwegen
hatte ich eine fantastische Aussicht (siehe Fotos).
Diese entschädigten für die Anstrengungen der Anstiege.
Tramayes war dann der erste Ort,
der auf der bisherigen Route lag.
Ein kleines, aber beschauliches Dorf.
Hier musste ich mich mit Verpflegung eindecken,
denn bis zu meinem Etappenziel
kurz vor Ouroux gab es nichts mehr.
Auf dem nächsten Abschnitt der Wegstrecke
war der kleine Ort
Saint-Jacques-des-Arrêts von Interesse.
Der Chor der kleinen Kirche
aus dem Jahr 1826 ist reich verziert
mit vier großen Fresken
u.a. die Taufe Jesu im Jordan.
Den Ortsnamen leitet man
von den Jakobspilgern ab,
die hier schon im Mittelalter durchzogen.
In der Kirche traf ich zum ersten Mal
2 Ehepaare, die von Dijon nach
Le Puy dem Jakobsweg nachgehen.
Ich kam dann ins Gespräch mit den Pilgern.
Als Sie sich vorstellten,
war ein Ehepaar aus Sydney
und das Andere aus Chicago.
Sie machen jedes Jahr 5 Wochen Urlaub
und wandern dann auf dem Jakobsweg.
Bis kurz vor Ouroux sind
wir gemeinsam gegangen,
dann musste ich zu meinem Quartier abbiegen
und noch eine kurze Steigung meistern.
Dafür geht es aber
morgen früh zunächst bergab.

Der Gastgeber meines heutigen Quartiers
hat eine eigene Fabrikation von Ziegenkäse.
Nach dem Abendessen konnte ich mich
von einigen Sorten (15 Verschiedene) überzeugen
mit Reifezeiten von 48 Std. bis hin zu 2 Monaten.
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21.04.2017

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Mein gestriges Quartier war ja
etwas außerhalb von Ouroux,
daher bin ich heute Morgen erst
in den Ort eingelaufen.
Mir fiel besonders der Davidsstern
auf dem Kirchturm auf (siehe Foto).
Was macht ein jüdisches Symbol
auf einer christlichen Kirche?
Eine Erklärung ist, dass dies im Mittelalter
in ganz Europa das Schutzsymbol
gegen Feuer und Dämonen war.
Wie bereits angekündigt sollten heute längere
und steiler ansteigende Passagen
die Wegführung ausmachen
und dies war auch so.
Übles Geröll hat das Fortkommen erschwert.
Der Scheidepunkt der heutigen Etappe
lag in einer Höhe von 940 m.
An diesem Punkt angelangt,
habe ich noch einen Abstecher zur
Pilgerquelle (Source St. Rigaud) gemacht.
Ein Quellwasser von guter Qualität.
Was die vielen aufgestellten Kreuze
dort zu bedeuten haben,
konnte ich nicht in Erfahrung bringen.
Nach einem kurzen Innehalten habe ich
mich entschlossen auch noch die letzten 80 Höhenmeter
in Angriff zu nehmen um auf den höchsten Punkt des
Zentralmassivs, den Mont St. Rigaud
(1020 m) zu gelangen.
Dies war die Herausforderung,
die ich mir heute gestellt hatte.
Und ich kann nur sagen,
es hat sich gelohnt.
Von dem dort aufgestellten Aussichtsturm
hatte man eine Rundumsicht,
die einfach fantastisch war.
Ich habe Fotos aus allen
4 Himmelsrichtungen gemacht (siehe Foto-Galerie).
Auch darf ein Selfi mit dem Gipfelkreuz nicht fehlen.
Ich hatte die 15 km doch schneller
hinter mich gebracht (mit fast 900 Höhenmetern),
als ich mir vorgestellt hatte.
Das sonnige Wetter hat mich verleitet
eine längere Pause zu machen
und die Aussicht zu genießen.
Die letzten 7 km ging es
dann fast nur noch bergab.
In Propières angekommen,
traf ich wieder auf die beiden Ehepaare von gestern.
Sie müssen mich wohl während meiner
längeren Pause überholt haben.
Morgen wollen wir die Strecke nach
Le Cergne zusammen gehen,
da dies auch ihr morgiges Ziel ist.

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22.04.2017

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Heute ist Samstag und daher nur eine kürzere Tour…
Nein, ich wollte heute mit den Ehepaaren
aus Chicago und Sydney
zusammen den Weg nach Le Cergne gehen,
daher die kürzere Etappe.
Die Erfahrung hat mich gelehrt,
in der Gruppe geht man langsamer,
man nimmt Rücksicht auf den Anderen,
wartet aufeinander, macht zusammen Pause etc..
Daher ist meine Entscheidung
alleine zu gehen, die richtige gewesen.
Ab morgen gehe ich dann wieder alleine,
zumal mein Endziel weiter entfernt ist,
als das von den Ehepaaren.

Wir waren heute weiterhin unterwegs auf den
Höhen des Département Rhône-Alpes,
doch diese werde ich morgen
so langsam hinter mir lassen.
Es lagen immerhin 4 Pässe auf dem Weg zum Zielort.
An einem Waldweg stand die Statue der Jungfrau Maria,
deren Blick ins Tal durch die
hohen Bäume mittlerweile versperrt ist.
Am Bois de lafay hatten wir den höchsten Punkt unserer heutigen Tour erreicht.
Auch heute machte uns das Geröll,
vornehmlich auf den Steigungen
und Abgängen, zu schaffen.
Man hat das Gefühl, dass die Steine
eigens dahin gefahren worden sind.
Unterwegs ist uns zum ersten Mal
die Muschel-Markierung
mit Sternumrandung aufgefallen (siehe Fotos).
Die Aussichten von den Höhen waren wieder fantastisch,
leider waren die Lichtblicke im Wald
nicht so oft vorhanden wie gestern.
Als wir dann schon die ersten
Häuser von Fontimpe gesehen haben,
machten wir einen kleinen Abstecher zur Kapelle
(Notre-Dame de Fatima).
Der Aufstieg über eine schmale Treppe
auf den kleinen Turm,
bescherte einen zusätzlichen Fernblick.
So endete dann der heutige Tag in der Gruppe,
was sicherlich auch seinen Reiz hat,
aber die Etappenziele müssen dann
nunmal kürzer gesteckt werden.

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